Bericht vom 5. deutschen Lachyoga-Kongress

Bericht vom 5. deutschen Lachyoga-Kongress

Der Lachyoga-Kongress

Vom 29.3. – 31.3.2019 habe ich am fünften deutschen Lachyoga-Kongress in Horn-Bad Meinberg teilgenommen und er hat bei mir einen tiefen und nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Zuallererst hat mich das Angebot der Referenten und Referentinnen sehr beeindruckt: Wie jeder Einzelne mit seinem Hintergrund, seinem Wissen und seinem Weg das Lachen mitnimmt und weiter trägt. Und wie mit dem Lachen auch das innere Wesen des Lach-Yoga weiter getragen wird, die Verbundenheit mit anderen, der tiefe Wunsch nach Gemeinsamkeit und Frieden, die Bereitschaft, sich einzulassen, ganz da zu sein und sich zu öffnen für andere Menschen.

Die Begegnungen

Das gemeinsame Lachen war die Grundlage für eine wunderbare Erfahrung: ein tiefes Gefühl von Sicherheit. Dass die Menschen um mich herum etwas Gutes wollen und zusammen lachen, lässt diese Botschaft auf einer ganz tiefen Ebene des Gehirns ankommen. Das ist für mich ein ganz zentraler, wichtiger Aspekt des gemeinsamen Lachens mit und ohne Grund. Aus dieser Erfahrung heraus kann Lebendigkeit und Verbundenheit entstehen und ein Ganz-Da-Sein genauso wie man ist.

5. deutscher Lachyoga Kongress
Friedenszeremonie – Friedensmandala

Das therapeutische Potenzial

Dieser sichere Boden, das Spüren, dass die Menschen um uns herum uns nichts Böses wollen, ist für mich auch im therapeutischen und beraterischen Prozess eine wichtige Grundlage. Nur wenn diese Grundlage da ist, kann auf gute Weise Veränderung, Wandlung und Lebendigkeit entstehen.

Darüber hinaus gab es auf dem Kongress jede Menge weiterer Anregungen, wie Lachen heilend und unterstützend für die Heilung sein kann. Eindrucksvoll hat das Dr. Rosina Sonnenschmidt in ihrem Vortrag mit heiteren Übungen „Arthrose-Ex – Humor in der Bewegungskunst“ aufgezeigt. Julia Hagemann hat ein wunderbares Konzept vorgestellt, wie der eigene Körper wieder „bewohnt“ werden kann. Außerdem gab es Workshops zur „Integralen Weltsicht“, zu Dankbarkeit, zu Selbstwertschätzung, Achtsamkeit, Entspannung, Lachen bei Traurigkeit, Freude und Leichtigkeit und vieles vieles mehr. Das ist eine weitere wichtige Erkenntnis, die ich auf dem Kongress erfahren und erleben durfte: Diese Methode – das Lachen ohne Grund – entfaltet dann ihr großes Potenzial, wenn es eingebunden wird in vielen Themen und Methoden sowie in das Leben und Tun eines jeden Einzelnen. Die zahlreichen Gebiete und Bereiche, die mit Lachyoga verknüpft wurden, könnt ihr übrigens noch auf der Kongress-Homepage www.lachyoga-kongress.de nachlesen und euch über die Referenten und Referentinnen informieren.

5. deutscher Lachyoga Kongress, Foto: Michael Stork

Lachen und Hypnose

Ich selbst habe auf dem Kongress das erste Mal mein Konzept des Lachens in Verbindung mit Hypnose ausführlich und erfahrungsorientiert vorgestellt. Das Interesse an dem Thema war so groß, dass gar nicht alle teilnehmen konnten. Da ich es für ein wichtiges Thema halte, freue ich mich darüber, Austausch angeregt zu haben und die Ideen dazu gemeinsam weiterzuentwickeln. Weitere Veranstaltungen sind in Planung. Ihr findet sie dann auf meiner Lachyoga-Seite www.fiolito.de und hier unter Seminare und Workshops.

Und nun …?

Alles in allem war der Kongress ein wunderbares Erlebnis, das noch lange in mir nachwirken wird und einige Prozesse und Projektplanung in Gang gesetzt hat. Ich werde über die weiteren Entwicklungen berichten!

Fotos: (c) Michael Stork und Sandra Mandl

Aufräumarbeiten nach dem 5. deutschen Lachyoga-Kongress
Aufräumen nach dem Kongress - Zeit für eine kleine Pause

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